Zahlen, Daten, Fakten
Glücksspielrecht in Deutschland: Ihre Rechte und Möglichkeiten
Da alle Online Spielhallen seit 2021 laut Glücksspielstaatsvertrag dazu verpflichtet sind, das Auswertesystem LUGAS zu nutzen, liegt die Verantwortung allerdings nicht nur allein bei den Spielern. Anbieter können strafrechtlich verfolgt werden, tragen sie nicht ausreichend Sorge dafür, ihre Kunden besser zu schützen und selbst aktiv gegen Spielsucht vorzugehen. LUGAS bietet Spielern einen erweiterten Schutz vor spielsuchtgefährdendem Verhalten, setzt dabei aber eine gewisse Selbstkontrolle des Spielers voraus. Ob bei Spielsucht die reine Selbstbeschränkung – auch im https://www.frohsinn-steckborn.ch/ Anfangsstadium – noch umsetzbar ist, bleibt allerdings fraglich. Sie sollten unbedingt die Initiative ergreifen und eine Fremdsperre beantragen, um die dramatischen Folgen von Glücksspielsucht abzuwenden.
Verantwortung der Eltern und Erziehungsberechtigten
Maßnahmen zum Spielerschutz können mit den datenschutzrechtlichen Pflichten kollidieren. Zum Beispiel kann die zentrale Speicherung von Nutzerdaten zur Identifikation von Risikospielern erforderlich sein, was die DSGVO verletzen könnte. Glücksspielanbieter müssen ihre Systeme so gestalten, dass sie beiden Aspekten gerecht werden. So können sie den Spielerschutz und den Datenschutz sicherstellen. Wie immer, wenn es um personenbezogene Daten geht, liegt ein besonderes Augenmerk auf dem Datenschutz.
Rechtsverletzende Äußerungen auf Facebook – und der Umfang desLöschungsanspruchs
Sie richten sich an deutsche Spieler, ohne lokale Gesetze zu beachten. Technische Maßnahmen wie IP-Blocking führen häufig nicht zum gewünschten Erfolg. Die Glücksspielbehörde kann Internetanbieter verpflichten, solche Sperren umzusetzen. Allerdings umgehen viele Nutzer diese Barriere mit VPN-Software. Der Glücksspielstaatsvertrag 2021 markiert einen wichtigen Wendepunkt in der deutschen Regulierung.
So müssen Anbieter, auch die deutschen Lottogesellschaften, Spieler regelmäßig über Gewinne und Verluste informieren. Was kompliziert und trocken klingt, hat am Ende jedoch auch Folgen für Lotto- und andere Glücksspieler. Ein neues Gesetz soll Glücksspieler besser vor Spielsucht und Verschuldung schützen. 1,3 Millionen Menschen leiden unter einer Störung durch Glücksspielen, weitere 3 Millionen Menschen haben ein problematisches Glücksspielverhalten.
- Möchten Sie Produkte oder Dienstleistungen im Internet – also beispielsweise auf Ihrer Website oder Ihren Social-Media-Kanälen – verlosen, gelten außerdem die Vorschriften der DSGVO zum Datenschutz.
- Zum Beispiel kann die zentrale Speicherung von Nutzerdaten zur Identifikation von Risikospielern erforderlich sein, was die DSGVO verletzen könnte.
- Gleichzeitig werfen diese Entwicklungen wichtige Fragen zum Spielerschutz, zur Regulierung und zu gesellschaftlichen Auswirkungen auf.
- In den genannten Lebensbereichen können sich die von Menschen individuell wahrgenommene Belastungssituationen und Gewohnheiten suchtfördernd auswirken.
- Aktuell befinden sich rund 100 Unternehmen auf der White List, die seit 2022 eine Lizenz erhalten haben.
- Die Vertrauenswürdigkeit einer Webseite lässt sich unter anderem durch Kundenbewertungen, Gütesiegel oder die Transparenz der Betreiberinformationen beurteilen.
Auch Instagram verlangt aber einen Hinweis, dass die Plattform nicht für das Gewinnspiel verantwortlich ist und Fragen zum Gewinnspiel nicht an Instagram zu richten sind. Die Teilnahmebedingungen können einfach in die Bio als Websitenlink oder URL eingepflegt werden. Sie können auch eine Unterseite mit den Teilnahmebedingungen erstellen und vom Gewinnspiel aus auf diese verlinken. Eine E-Mail, die die Teilnahmebedingungen enthält, reicht hingegen nicht aus. Die beworbenen Preise müssen nach Abschluss des Gewinnspiels auch tatsächlich an die Gewinner vergeben werden. Die Teilnehmer dürfen nicht über ausgeschriebene Preise und Gewinnchancen in die Irre geführt werden.
Voraussetzung sei aber, dass die Einschränkungen notwendig und verhältnismäßig seien, um Ziele von allgemeinen Interesse oder die Rechte und Freiheiten anderer zu schützen. Juli 2021 waren Online-Glückspiele in Deutschland grundsätzlich verboten. Erst seitdem können die Veranstalter eine Lizenz in Deutschland für ihr Angebot von Online-Glücksspielen erhalten. „Ohne eine solche Genehmigung waren und sind Online-Glücksspiele in Deutschland verboten. Spieler können dann ihre Verluste aus verbotenen Glücksspielen im Internet zurückfordern. Zahlreiche Gerichte haben diesen Rückzahlungsanspruch schon bestätigt“, sagt Rechtsanwalt István Cocron, CLLB Rechtsanwälte.